Klettern in Laos

Klettern im Herzen Südostasiens – Klettern in Laos

Dem Winter entfliehen und herrliche, griffige Kletterei an perfekt gesicherten Routen mit kurzem Zustieg genießen. Perfekte Temperaturen, superleckeres Essen und chillige Leute aus aller Welt. Interesse? Dann solltest du über einen Kletterurlaub in Laos nachdenken.


Perfektes Winterklettergebiet: Laos

Auf meiner Reiseseite habe ich bereits zwei Mal von Laos berichtet. Wir waren sowohl im Dezember 2014 als auch über die Jahreswende 2016/2017 in Laos zum Klettern. Und wenn man uns fragt, würden wir sofort wieder in den Flieger steigen und hinfliegen. Aber was macht vor allem die Gegend um Thakhek in Zentrallaos als Winterklettergebiet so attraktiv?

Wenn bei uns der Winter Einzug erhält und uns mit nasskaltem Wetter in die Häuser treibt, dann beginnt in Laos die Hauptsaison. Die Temperaturen sind angenehm, morgens und abends perfekt zum klettern, um die Mittagszeit ist man in kurzer Hose gut aufgehoben und ein Sprung in den Fluss tut gut. Nachts kühlt es ziemlich ab und man kann gut schlafen. Regen ist im Dezember und Januar nicht zu erwarten. Besseres Urlaubs- und Kletterwetter gibt es kaum.

Kletterfelsen in Laos
Die steilen Karstberge bei Thakhek laden geradezu zum Klettern ein.

Das Klettern in Laos

Das Klettern in Laos ist schwer in Worte zu fassen. Bisher waren wir selbst nur bei Thakhek vom Green Climbers Home ausgehend klettern. Die majestätischen Karstberge dort bieten Überhänge, Dächer und Platten mit allerlei Löchern, Leisten, Tufas und herrlichen Sintern, die es ermöglichen in ganz ungewohnte 3D-Kletterei einzutauchen. Es gibt viele Genussrouten, pumpige Dächer, kantige Leisten und Knobelstellen für Technikliebhaber.

Der Klettersport in Laos ist noch sehr jung und viele Routen rund um das Green Climbers Home wurden erst kürzlich erschlossen. Nur ganz wenige Routen sind älter als 10 Jahre. Entsprechend griffig und teilweise auch schmerzhaft scharfkantig sind einige der (neuen) Routen. Guten Grip haben sie allemal.

Im Kletterguide stehen derzeit 321 Routen für Thakhek und für ganz Laos über 500 eingetragene Routen. Die Hauptspots sind bei Thakhek und Vang Vieng. Weitere Gebiete gibt es in Nam Hinboun, Xaysomboun, Luang Phrabang und Nong Kiau. Allerdings ist die Zahl der Routen für Thakhek schon längst wieder überholt. Alleine in unserem Urlaub im Dezember 2016 wurde ein weiterer Sektor mit mindestens 8 Routen neu erschlossen und ständig kommen weitere dazu. Die meisten Klettersektoren befinden sich rund um das Green Climbers Home.

Neuer Sektor
Hier entsteht ein neuer Sektor.

Die Kletterschwierigkeiten erstrecken sich von einfachen Routen im 4er Bereich bis hin zu 8c. Somit sollte für jeden Kletterer etwas passendes zu finden sein. Am häufigsten findet man Routen zwischen den Schwierigkeitsgraden 5 und 7a.

Auch wenn im Dezember und Januar das Green Climbers Home oft ausgebucht ist, ist es an den Felsen nicht wirklich voll. Klar, man ist nicht mehr alleine am Wandfuß, aber man muss an den Routen nicht anstehen.

Was uns besonders gut gefallen hat, waren die kurzen Zustiege (einige Sektoren sind direkt am Camp) und die herrliche Kletterei an den skurrilen Kalkformationen mit Blick über das Tal. Selten hatten wir so eine abwechslungsreiche und griffige Kletterei und so eine tolle, bunt gemischte Klettercommunity.

Das nötige Kletterequipment

Die Routenlängen variieren zwischen 12 und 40 Metern. Außerdem gibt es auch ein paar Mehrseillängenrouten. Für die meisten Routen genügt ein 70 Meter Seil im Gepäck, da die wirklich langen Routen äußerst rar sind. 15-20 Expressen sollten ebenfalls im Gepäck sein.

Wem die Schlepperei des Kletterequipments zu viel ist, der kann sich sowohl Seil als auch Expressen, Gurt etc. im Green Climbers Home kostenpflichtig ausleihen.

Kletterguide

Der Kletterguide „Rock Climbing in Laos“ von Tanja und Uli Weidner befindet sich derzeit in der fünften Auflage (Stand: Oktober 2016). Man kann den Guide sowohl direkt im Green Climbers Home, als auch in den Green Discovery Büros in Luang Phrabang, Vang Vieng, Vientiane und Thakhek erhalten.

Routenname
In Laos stehen an den meisten Routen die Namen gut sichtbar angeschrieben. So lässt sich eine Route aus dem Guidebook leicht finden.

Die eigene Sicherheit und Gesundheit

Es passiert selten, aber es passiert: Unfälle beim Klettern. Glücklicherweise waren alle Routen rund um Thakhek absolut gut abgesichert mit neuen Bolts, Umlenkern mit Redundanz und Schlingen, die regelmäßig erneuert werden. Etwas anders sieht es in den anderen Gebieten aus. Hier kommt es oft vor, dass die Schlingen nicht mehr im besten Zustand sind und auch Bolts werden nicht regelmäßig von fachkundigen Personen kontrolliert.

Trotz guter Absicherung der Routen sollte man aber nicht vergessen, dass man sich in einem Land mit einer furchtbaren gesundheitlichen Versorgung befindet. Auch die Netzabdeckung für Handys ist schlecht bis gar nicht vorhanden. Und selbst wenn man mal Empfang hat, so gibt es kaum eine ausreichende medizinische Versorgung vor Ort. Es gibt in Thakhek und anderen größeren Städten zwar Krankenhäuser, aber das eignet sich nur für kleinere medizinische Hilfestellung. Besser, man kommt beispielsweise von Thakhek aus in das Krankenhaus in Nakon Phanom hinter der thailändischen Grenze.

Wer in Laos klettern möchte, sollte sich Vorsorglich ein kleines Erste Hilfe Kit zusammenstellen und mit an den Fels nehmen. Verletzungen wie Schürfwunden, die an den scharfkantigen Kalksteinformationen schnell mal geholt sind, sollten mit frischem Wasser abgewaschen werden und steril abgedeckt werden, damit sie sich nicht entzünden.

Auch bei aller Kletter- und Vorstiegsliebe ist es manchmal sinnvoll, gerade bei den schwierigen Einstiegen, die an der Grenze des eigenen Kletterkönnens liegen, den ersten oder zweiten Haken vorzuklippen. Oder ihn sich von einem besseren Kletterer einhängen zu lassen. Das hat nichts damit zu tun, ein Angsthase zu sein, sondern verhindert nur, dass der Urlaub abgebrochen werden muss, weil man sich verletzt hat.

Routeneinstieg
Nicht selten liegt die Crux im unteren Teil der Route, so wie hier in „Eat the rich“ 6a+. Wenn man erstmal den Einstieg geschafft hat, ist der Rest halb so wild.

Wissenswertes zum geplanten Urlaub in Laos

Wer in Laos Urlaub machen möchte, sollte sich im Voraus Gedanken um die Anreise, die passende Unterkunft und landestypische Besonderheiten machen.

Laos ist das einzige Binnenstaat Südostasiens. Das kommunistische Land ist umgeben von den Ländern Vietnam, Kambodscha, Thailand, Myanmar und China. Touristisch ist das Land noch sehr wenig erschlossen. Die Hauptströme der langsam wachsenden Touristenzahl gehen nach Luang Prabang, Vang Vieng und Vientiane. Zentrallaos und damit die Gegend um Thakhek sind noch sehr ursprünglich geblieben. Das „ursprüngliche“ betrifft auch einige Unterkünfte in der Stadt und die Verkehrsmittel vor Ort, was beides nicht mit unseren westlichen Standarts vergleichbar ist.

Die Währung in Laos sind Laotische KIP. 1.000 KIP entsprechen aktuell (Stand Mai 2017) etwa 11 Cent. Geld kann man sich an Bankautomaten in Thakhek holen. Aber Vorsicht, gerade am internationalen Busbahnhof ist dieser zum Wochenende hin oft leer.

Die Anreise nach Thakhek/Laos – ein weiter Weg

Wie komme ich überhaupt nach Laos? Zugegeben, es gibt Ziele, die sind leichter zu erreichen als Laos. Je nach Geschmack hat man natürlich ganz verschiedene Möglichkeiten. Am einfachsten und schnellsten dürfte man nach Thakhek kommen, indem man mit dem Flieger nach Bangkok/Thailand fliegt, dort bei Ankunft mit dem Bus vom internationalen Flughafen zum nationalen Flughafen wechselt (etwa 1 Stunde kann man für die Busfahrt einplanen – zur Rush-Hour sind eher 2 Stunden einzuplanen) und dann weiter nach Nakhon Phanom in Nordthailand fliegt.

In Nakhon Phanom angekommen kann man mit dem Taxi an den Busbahnhof (dauert etwa 20 Minuten) und mit dem internationalen Bus über die Grenze bis nach Thakhek fahren (dauert etwa 2 Stunden). Man kann sich aber auch mit dem Taxi (von Green Discovery) abholen lassen, was die Zeit für die Grenzüberquerung und die Gesamtreisezeit deutlich verkürzt, aber dafür etwas mehr Geld kostet.

Auf jeden Fall sollte man sich die Flugzeiten und die Zeiten für den internationalen Busverkehr genau anschauen. Eventuell ist eine Übernachtung (zum Beispiel in Bangkok) einzuplanen, weil es sonst nicht in einem Rutsch machbar ist, über die Grenze bis nach Thakhek zu kommen. Wer sich da über die Zeiten unsicher ist, der kann auch bei Tanja vom Green Climbers Home nachfragen. Sie kennt die Verkehrswege und Zeiten ziemlich gut und kann auch bei der Buchung eines Taxis bei Green Discovery helfen.

Wichtig ist, dass man zwei extra Passbilder neben dem normalen Reisepass dabei hat. Diese werden an der Grenze für das Visa benötigt.

Auch Vang Vieng, wo das nächstgrößere Klettergebiet liegt, besitzt keinen Flughafen. Hierher kommt man am besten mit dem Bus von Luang Prabang (Dauer der Fahrt je nach Anbieter zwischen 7 und 11 Stunden) oder über Vientiane (Dauer der Fahrt etwa 4,5 Stunden).

Die passende Unterkunft im größten Klettergebiet: Das Green Climbers Home

Wer vom Klettern in Laos spricht, nennt meist das Green Climbers Home (GCH) im gleichen Atemzug. Die Kletterlodge liegt, eingekesselt von steilen Karstbergen, etwa 12 Kilometer außerhalb der Stadt Thakhek mitten im größten Klettergebiet des Landes.

Es bietet sich an, sich dort einzumieten. Bleibt man in einem Hotel oder Hostel in der Stadt, hat man in das Klettergebiet einen relativ langen Anfahrtsweg, während man im GCH morgens quasi direkt aus dem Bett in den Klettersektor fallen kann. Es ist zwar wahrscheinlich etwas teurer, aber man spart sich die Kosten für den Roller/das Tuktuk, den Sprit und die Nerven, heil dorthin zu kommen.

Tanja und Uli Weidner, zwei äußerst sympatische deutsche Auswanderer, haben das Green Climbers Home ins Leben gerufen und sind Betreiber und Herz des Klettercamps. Mittlerweile ist das einst kleine Camp gewachsen und hat ein zweites Camp in der Nähe als Zuwachs bekommen: Das GCH2. Getrennt und doch zusammen bilden die beiden Camps ein harmonisches Miteinander am Rand der Klettersektoren.

Man kann sowohl Bungalows mit Bad, Bungalows ohne Bad, Zelte oder ein Betten im Dorm buchen. Für die Zelte und die Bungalows ohne Bad gibt es gemeinschaftlich genutzte sanitäre Anlagen. Die Stimmung im Camp ist erstklassig und das Publikum herrlich multikulturell. Noch selten haben wir solch eine kulturelle Vielfalt im Verhältnis zu den anwesenden Kletterern gesehen, wie in Laos.

Wer in den anderen Klettergebieten klettern möchte, sollte sich in den Umliegenden Orten schlau machen. Meist findet man akzeptable und sehr günstige Wohngelegenheiten vor Ort.

Essen und Trinken

Klettern macht hungrig und durstig. Das ist auch für die Betreiber des Green Climbers Home nichts neues und deshalb versorgen sie ihre Gäste erstklassig.

Das Wasser im Green Climbers Home wird eigens aufbereitet. Aber was in den Bungalows aus den Hähnen kommt, eignet sich nicht zum trinken – Zähneputzen und Duschen kann man bedenkenlos. Im Haupthaus gibt es Wasserspender, an denen man für 1.000 KIP (etwa 11 Cent) die eigene 1,5 Liter Wasserflasche wieder auffüllen kann. Das verringert die voranschreitende Umweltverschmutzung durch das viele Plastik und schont den Geldbeutel.

Neben Wasser bietet das Green Climbers Home eine wirklich abwechslungsreiche Karte an, in der jeder etwas finden sollte. Bei den Gerichten kann man meist wählen, ob man dieses Pur, mit Fleisch (wahlweise Hähnchen- oder Schweinefleisch) oder Vegetarisch (mit Tofu) bevorzugt.

Das Essen in  Laos ist eigentlich generell schärfer als bei uns in Europa. Im Green Climbers Home haben Tanja und Uli dafür gesorgt, dass auch der normale Europäer kein Problem mit dem Essen hat und oft werden die scharfen Chilisoßen extra auf dem Teller bereitgestellt. Steht schon „spicy in der Karte, ist es auch scharf. Sehr scharf.

Außerhalb des Green Climbers Home kann die Bestellung „spicy“ auch schon mal dazu führen, dass wir Europäer anfangen Feuer zu spucken.

Essen in Laos
Wenn man im GCH einen Tag im Voraus bestellt, kann man sich auf sehr leckeren Fisch freuen.

Landestypische Besonderheiten

Dass Laos einmal unter französischer Führung stand, merkt man nicht nur an den vielen im französischen Kolonialstil gebauten Häuser, sondern auch an dem Baguette, das man vielerorts erhalten kann (und das hundert Mal besser schmeckt als das labbrige Toastbrot in Thailand). Wer aber denkt, er käme mit Französisch oder Englisch in Laos weiter, der irrt. Nur wenige Laoten sind einer Fremdsprache mächtig – und die, die etwas Englisch können, sind mit dem aufstrebenden Tourismus eng verknüpft. Aber die Laoten sind das herzigste Volk, das ich je in meinem Leben kennengelernt habe und sie wollen dich verstehen. So genügt oft ein nettes Lächeln, viel Gelassenheit, eine gestenreiche Kommunikation und etwas Humor, um weiter zu kommen.

Da das Volk kulturell stark an den buddhistischen Glauben gebunden ist und auch sonst in der Entwicklung einige Zeit hinter Europas Entwicklungsstand liegt, sollte man Rücksicht darauf nehmen. Das heißt: Frauen sollten in der Öffentlichkeit (Tempel, Ortschaften etc.) wenigstens etwas knielanges tragen und die Schultern bedeckt halten. An den Kletterfelsen oder im Dschungel kräht kein Hahn danach, was Frau trägt und da sind auch Hotpants und Trägertop okay.

Man sollte auch seine Beziehung nicht gerade in der Öffentlichkeit ausleben. Öffentliches Rumknutschen, Händchenhalten oder Rumfummeln versetzt die Laoten in Verlegenheit und kann zu unangenehmen Situationen führen.

In einigen Orten, darunter vor allem in Vang Vieng,  ist der Drogenhandel und -konsum durchaus populär geworden. Drogen aller Art sind in Laos offiziell absolut verboten und Konsum und Besitz werden vermehrt mit sehr hohen (Freiheits-)Strafen versehen.

Flora und Fauna in Laos

Etwa die Hälfte der Landesfläche ist bewaldet. Noch etwa 8% des Regen- und Monsunwaldes ist wirklicher Urwald. In Zentrallaos gibt es zudem eine unglaubliche Anzahl an großen Höhlen.

Höhle in Laos
In Zentrallaos gibt es viele wundervolle und zum Teil riesige Höhlen.

Wer sich über Laos informiert, kann lesen, dass es dort Tiger, Elefanten, Affen, Leoparden und gefährliche Schlangen in freier Wildbahn gibt. Theoretisch ist das auch so. Praktisch ist die Wahrscheinlichkeit, auch nur ein einziges dieser Tiere in der Nähe bewohnter Gebiete anzutreffen sehr gering. Es ist sehr viel wahrscheinlicher, die Tiere dort auf den Marktplätzen zu finden. Denn alles, was gefunden wird und groß genug ist, das landet früher oder später dort.

Markt in Laos
Die meisten Wildtiere findet man wahrscheinlich auf dem Markt.

Lästige Insekten sind eher selten. Obwohl Malaria in Laos vorkommen kann, braucht man sich in den Wintermonaten keine Gedanken zu machen. Ganz selten begegnete uns wirklich mal ein Moskito. Malaria und Dengue-Fieber sind nur in den Monaten Mai bis Oktober eine Gefahr.

Die meisten Sechsbeiner fanden wir in Form von Ameisen. Aber auch das andere Krabbelvieh hält sich in Grenzen. Spinnen gibt es einige, vor allem in den Höhlen und in ihren Trichternetzen abseits der Wege. Aber sie sind nicht störend. Tragischer sind die Hundertfüßer, die einem ab und an – vorallem nach Sonnenuntergang – über den Weg laufen. Ihr Biss kann ungeheure Schmerzen verursachen. Man sollte sie also nicht versuchen in die Hand zu nehmen. Man könnte eigentlich schon fast sagen, dass dies das gefährlichste Tier ist, das einem wirklich begegnet. Denn auch die grüne Bambusviper, vor der oft gewarnt wird und die wirklich für den Menschen gefährlich ist, wird äußerst selten gesichtet.

Am Häufigsten trifft man aber wohl auf die Rinder und Ziegen in der Umgebung. Unbeeindruckt von den Kletterern gehen sie ihres Weges durch die Klettersektoren.

 

Wohin entfliehst du, wenn dir das nasskalte Wetter in Deutschland auf die Nerven geht und du mal wieder draußen an den Felsen zum Klettern möchtest? Erzähle mir doch in den Kommentaren von deinem liebsten Winterklettergebiet.

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