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Klettern ist Kinderleicht

Was brauche ich zum Sportklettern in der Kletterhalle und am Fels? Eine Einführung für Kletteranfänger

    Zuletzt aktualisiert am 27. März 2022 by Christa

    Das Kletterfieber hat um sich geschlagen und dich voll erwischt? Als Kletteranfänger fragst du dich jetzt sicher, was du brauchst, um mit dem Sportklettern anzufangen. Gerne möchte ich dir hier einige Fragen beantworten.

    Hier kommst du direkt zu meiner Ausrüstungsliste für Kletteränfanger

    10 wichtige Punkte zum Thema Klettern in der Halle:

    1. Sicherheit steht an erster Stelle: Bevor du mit dem Klettern in der Halle beginnst, lerne die grundlegenden Sicherheitsmaßnahmen und verwende immer das richtige Equipment wie Gurte, Seile und Helme (Outdoor). Siehe Thema Kletterkurs
    2. Klettertechniken erlernen: In der Kletterhalle kannst du verschiedene Klettertechniken wie das Sichern und das Seilklettern erlernen und verbessern.
    3. Kletterrouten für alle Levels: Kletterhallen bieten Routen für Anfänger bis hin zu fortgeschrittenen Kletterern, sodass jeder die richtige Herausforderung findet.
    4. Ausrüstung mieten: Wenn du neu im Klettern bist, kannst du oft die benötigte Ausrüstung in der Halle mieten, bevor du dein eigenes Equipment kaufst.
    5. Gruppenkurse und Training: Viele Kletterhallen bieten Gruppenkurse und Trainingseinheiten an, um deine Fähigkeiten zu verbessern und mit anderen Kletterern in Kontakt zu treten.
    6. Klettern in der Gemeinschaft: Kletterhallen sind oft Treffpunkte für Kletterbegeisterte, wo du Erfahrungen und Tipps austauschen kannst.
    7. Körperliche Fitness: Klettern in der Halle ist ein hervorragendes Ganzkörpertraining, das Kraft, Ausdauer und Flexibilität fördert.
    8. Spaß und Herausforderung: Das Klettern in der Halle bietet sowohl Spaß als auch die Möglichkeit, dich ständig neuen Herausforderungen zu stellen.
    9. Wetterunabhängig: Im Gegensatz zum Klettern im Freien kannst du in der Halle das ganze Jahr über klettern, unabhängig von den Wetterbedingungen, also auch optimal für die kalte Jahreszeit geeignet.
    10. Selbstvertrauen und Erfüllung: Das Erreichen von Kletterzielen in der Halle kann dein Selbstvertrauen stärken und ein erfüllendes Gefühl der Leistung vermitteln.

    Welche Kletterkurse gibt es?

    In der Regel werden immer verschiedene Stufen angeboten.

    Schnupperklettern = optimal für alle Leute, die das Klettern einfach mal ausprobieren möchten. Dauer meistens zwischen 1-4 Stunden.
    Achtung dies ist kein Kurs deshalb steht dies auch hier extra. Man kann danach noch nicht selbständig klettern gehen.

    1. Grundlagenkurse: Diese Kurse sind ideal für Anfänger und vermitteln die grundlegenden Techniken des Kletterns, die Sicherheitsprotokolle und den Umgang mit Kletterausrüstung.
    2. Toprope-Kurse: In diesen Kursen lernst du, wie du dich und deinen Kletterpartner beim Seilklettern (Toprope) sicherst. Du erfährst, wie du das Seil richtig einsetzt und wie du Stürze verhinderst. (Oft ist dies mit dem Grundlagenkurs zusammen).
    3. Vorstiegskurse: Fortgeschrittene Kletterer können Vorstiegskurse belegen, bei denen sie lernen, Routen selbstständig von unten nach oben zu klettern und dabei die Sicherungspunkte einzurichten.
    4. Technikkurse: Diese Kurse vertiefen deine Klettertechniken, sowohl im Seil- als auch im Boulderbereich. Sie konzentrieren sich auf Fußarbeit, Grifftechniken und Körperpositionierung.
    5. Outdoor-Kletterkurse: Für diejenigen, die das Klettern im Freien erkunden möchten, gibt es Kurse, die das Wissen und die Fähigkeiten vermitteln, die für das Klettern an natürlichen Felsen erforderlich sind.
    6. Trainingskurse: Fortgeschrittene Kletterer können spezielle Trainingskurse belegen, um ihre körperliche Fitness und ihre Leistung zu steigern.
    7. Kids-Kurse: Für junge Kletterer gibt es spezielle Kurse, die auf ihre Bedürfnisse und Fähigkeiten abgestimmt sind, um ihnen das sichere Klettern beizubringen.

    Ich möchte klettern gehen. Aber wo? Kletterhalle oder Kletterfelsen?

    Klettern kann man an unterschiedlichen Orten. Zum Beispiel in den zahlreichen Klettergärten an echtem Fels oder in Kletterhallen an künstlichen Wänden. Beides hat seine Vor- und Nachteile und seine ganz eigene Anhängerschaft. Es gibt kein besser oder schlechter. Es ist einfach Geschmackssache.

    Am leichtesten kann man aber in den Klettersport hineinschnuppern, wenn man in der nächstbesten Kletterhalle danach fragt. Die meisten Kletterhallen bieten Schnupperklettern mit einem Trainer an und verleihen die Ausrüstung, die man dazu benötigt. Es gibt durchaus auch Kletteranfänger die schon mit komplettem eigenem Material in der Halle erscheinen. Auch das kann sinnvoll sein, sofern man sicher ist, man bleibt bei dem Sport.

    Wie findest du eine passende Kletterhalle? In Deutschland gibt es DAV Kletterhallen und Kletterhallen, die in dem Klever Verband organisiert sind. Sehr wenige Kletterhallen haben weder mit dem DAV noch mit dem Klever Kletterhallenverband etwas zu tun. Bei beiden Organisationen gibt es gute Kletterkurse.

    Wenn du erfahrene Kletterer kennst, kannst du auch diese fragen, ob sie dich mitnehmen und dir eine kleine Einführung geben. Doch Vorsicht: Nicht jeder Kletterer ist auch ein guter Kletterer. Und nur, weil jemand dich sichern will, heißt das leider noch lange nicht, dass er das auch wirklich gut macht.

    Klettern setzt immer Vertrauen voraus. Schau deinem Freund erst einmal zu, lass dir erklären, was er tut und frage ihm ruhig Löcher in den Bauch. Du legst schließlich dein Leben in seine Hände. Wenn du dir unsicher bist, wende dich doch lieber an einen ausgebildeten Klettertrainer in einer Kletterhalle oder einer Bergschule.

    Da wir schon zu oft, auch von eigentlich „erfahrenen Kletterern“, Sicherungsfehler gesehen haben, empfehlen wir dir immer einen Kurs in einer Kletterhalle oder am Felsen mit einem zertifizierten Trainer.

    Und was brauche ich, um ein erstes Mal klettern zu gehen?

    Als Anfänger brauchst du nicht gleich ein Vermögen auszugeben, um zu sehen, ob es dein Hobby der Zukunft wird. Wenn du zum ersten Mal klettern gehst, solltest du darauf achten, bequeme Kleidung zu tragen, in der du dich ohne Einschränkung bewegen kannst. Ebenfalls wichtig: Wer langes Haar hat, sollte dies zusammenbinden. Eine Flasche Wasser schadet nicht, du wirst sicherlich ins Schwitzen geraten und bist dankbar, etwas trinken zu können. Auch eine dünne Jacke oder ein Pulli sind gerade in den kühleren Jahreszeiten sinnvoll, damit du nach dem Klettern nicht auskühlst und anfängst zu frieren. Auch sind manche Kletterhallen relativ frisch.

    Das einzige, was du beim ersten Mal klettern (und eventuell auch ein paar mal danach) wirklich an persönlicher Ausrüstung brauchst, sind ein Klettergurt und Kletterschuhe. Egal ob du in der indoor oder outdoor kletterst. Bist du dir sicher, dass dich die Sportart begeistert, kannst du dir auch vorher schon Schuhe und Gurt kaufen. Wir haben eine kleine Auswahl guter Materialien von einem der Marktführer in Ihrem Gebiet zusammen gestellt. Alle Ausrüstungsgegenstände haben wir selbst schon im Einsatz gehabt und können diese deshalb auch guten Gewissens empfehlen. Wichtig ist, dass du nicht irgendetwas kaufst, nur weil es billig ist. Gerade bei sicherheitsrelevanten Dingen wie Kletterausrüstung sollte kein gebrauchtes Material gekauft werden.

    Bei dem Klettergurt ist die Anpassung besonders wichtig. Der Petzl Corax hat verstellbare Beinschlaufen, damit ist es egal ob man im Sommer mit kurzer Hose klettert oder im Winter mit langer oder dickerer Hose. Viele Anfängergurte für die Kletterhalle haben keine Materialschlaufen, spätestens wenn man mal selbst eine Route einhängen möchte, in der noch keine Expressschlingen hängen, werden diese aber wieder benötigt. Und solltest du vorhaben das Klettern am Felsen auszuprobieren brauchst du ebenfalls Materialschlaufen am Gurt.

    Gehst du mit einem Freund in die Halle oder an den Felsen, kannst du ihn erst einmal fragen, ob er einen Klettergurt und eventuell Schuhe für dich hat, die er dir leihen kann. Kletterschuhe sind beim ersten Klettern zwar optional aber durchaus von Vorteil. Die relativ engen Schuhe weisen ganz andere Reibungseigenschaften auf, als beispielsweise Turnschuhe. Deshalb verleihen sie auch schon einem Anfänger ein besseres Gefühl und geben dir eine bessere Trittsicherheit. Aber hier nochmal die Warnung: „Besuche auf jeden Fall einen Kletterkurs“.

    Ich habe Blut geleckt und möchte nun öfter Klettern gehen

    Du bist gerade erst fix und fertig vom Klettern zurück und denkst schon wieder an dein nächstes Mal? Dann solltest du über mindestens vier Dinge nachdenken: Einen Kletterkurs, eigene Kletterschuhe, einen eigenen Klettergurt und ein eigenes Sicherungsgerät mit passendem Karabiner.

    Sicher, man kann alles, was man zum Klettern braucht, in der Kletterhalle oder einer Bergschule ausleihen. Doch das kostet jedes Mal Geld. Auch finde ich es angenehmer, in die eigenen Schuhe zu steigen statt in die Dinger, in denen schon schon hundert Käsefüße zuvor drinnen waren. Zumal das Klettern ohne Socken besser ist (zumindest für die meisten), man das aber bei Leihschuhen nicht wirklich machen möchte.

    Natürlich kann man je nach Geschmack für die Grundausstattung mehr oder weniger Geld ausgeben und nach oben gibt es kaum Grenzen. Wenn du aber mit +/- 200€ für Gurt, Schuhe und Sicherungsgerät rechnest, liegst du derzeit gut dabei.

    Warum als Anfänger einen Kletterkurs machen?

    Die Frage ist leicht beantwortet: Damit du viel Freunde am Klettern und ein langes Leben hast.

    In einem Klettergrundkurs bekommst du eine tiefere Einsicht in den Sport als bei einem Schnuppertermin. Der Grundkurs sollte dir einen Einblick in die grundlegenden Sicherungstechniken und Sicherungsgeräte geben und dir zumindest das Toprope-Sichern vermitteln. Auch solltest du in einem Grundkurs lernen, wie ein korrekter Partnercheck aussieht und auf welche Dinge es beim Klettern ankommt. Das Sportklettern ist, wenn man alle Regeln beachtet, ein sehr sicherer Sport. Die Regeln sind nicht allzu viele und eigentlich auch alle logisch. Aber Achtung, denn Fehler beim Sichern oder Einbinden in das Seil können schnell tödlich enden! Das sollte man sich immer vor Augen halten, wenn man sich ins Seil einbindet und lieber zweimal kontrollieren, ob alles passt.

    Nach einem ordentlichen Grundkurs solltest du dich also sicher genug fühlen, einen Partner im Toprope zu sichern und ihn heil wieder zum Boden zurück zu bringen. Ebenso solltest du mindestens einen Knoten zum korrekten Einbinden in das Seil erlernt haben und wissen, wie er korrekt gebunden aussieht. Auch das Prinzips des Partnerchecks sollte bei dir schnell in Fleisch und Blut übergehen. Getreu dem Motto: Partnercheck sonst Partner weg. Leider wird das zu oft vernachlässigt. Und leider haben wir genau aus diesem Grund schon einen Absturz erlebt, der zwar nicht tödlich aber mit schweren Verletzungen endete. Partnerchecks müssen immer ernst genommen werden und dürfen niemals außer acht gelassen werden.

    Kletterschuhe – Welches sind die Richtigen?

    Kletterschuhe gibt es wie Sand am Meer. Als Anfänger kann ich dir nur sagen: Miss dem nicht allzu viel Wert bei. Deine ersten Kletterschuhe werden bald kaputt sein, weil du zu oft mit den Fußspitzen an der Wand herumrutschst. Außerdem werden sie dir bald „zu groß“ sein. Nicht, weil sie sich zu sehr gedehnt haben oder deine Füße geschrumpft sind, sondern weil du am Anfang noch kein Gefühl hast, was die richtigen Schuhe für dich sind.

    Am Besten, du suchst dir ein Sportgeschäft mit Kletterabteilung, manchmal gibt es auch Klettershops in Kletterhallen und probierst verschiedene Modelle aus. So unterschiedlich wie die Füße der Menschen sind, so unterschiedlich gut oder schlecht passen auch die verschiedenen Modelle. Auch anhand der Größe, die man in normalen Straßenschuhen hat, kann man sich nicht immer orientieren. Alternativ kannst du dir auch aus unserem Link 2-3 verschiedene Kletterschuhe kaufen und probieren. Kaufen würde ich erstmal einen billigen Kletterschuh. Gerade in der Kletterhalle dauert es am Anfang nicht lange und man hat den ersten Schuh durch. Später mit besserer Tritttechnik und mehr Gefühl halten die Schuhe natürlich deutlich länger.

    Manche Geschäfte bieten neben dem gewöhnlichen Anprobieren auch die Möglichkeit, auf Klettertritte zu steigen, um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie sich die Schuhe an der Wand anfühlen. Aber auch das ersetzt nicht das echte Klettern.

    Es gibt ein paar Punkte, die dich auf den richtigen Weg zum ersten eigenen Kletterschuh führen:

    • Kletterschuhe sitzen eng. Das heißt, sie sind nicht bequem.
    • Der Schuh schmerzt nicht, obwohl er eng sitzt.
    • Der Fuß endet vorne am Schuh und der große Zeh hat nicht zu viel Platz.
    • Die Ferse darf nicht zu viel Luft haben.
    • Lederschuhe aus Echtleder dehnen sich mit der Zeit ein wenig. Diese sollten also bewusst eng gekauft werden
    • Kunstlederschuhe dehnen sich weniger, aber dennoch ein bisschen
    • Im Sommer schwellen die Füße an. Das kann je nach Temperatur, Tageszeit und Füßen bis zu einer halben Nummer ausmachen.
    • Als Anfänger lieber einen Schuh ohne Vorspannung (wie in unserem Einkaufsliste) wählen.

    Der Klettergurt – Gut zum Abhängen

    Der Klettergurt ist die Verbindung zwischen Mensch und Sicherungskette. Wenn du dir einen Klettergurt zulegen möchtest, hast du abermals eine große Auswahl. Das Gute ist: Alle in Deutschland verkäuflichen Klettergurte sind sicher.

    Es gibt Gurte mit verstellbaren Beinschlaufen, leichte Gurte, bequeme Gurte… Niemand wird dir sagen können, was der beste Gurt ist. Ähnlich wie bei Kletterschuhen ist es Geschmackssache, welchen Gurt man wählt. Natürlich gibt es aber auch Unterschiede. Einige Gurte sind besser gepolstert und deshalb bequemer als andere Gurte. Dafür sind sie aber auch wärmer und man kommt leichter ins schwitzen. Wichtig ist, dass er eng sitzt, aber nicht einschneidet. Die Beinschlaufen müssen nicht zwangsweise einstellbar sein, aber der Hüftgurt sollte sich relativ eng schließen lassen.

    Auch hier gilt: Am besten mal in einem Sportgeschäft oder in der Halle unterschiedliche Gurte anprobieren und vor allem ein paar Minuten drin hängen. Also in ein Seil einbinden und die Füße vom Boden nehmen, um zu sehen, ob der Gurt dann nach einiger Zeit immer noch bequem ist.

    Achtung: Jüngere Kinder (unter 8 Jahren) sollten einen Brustgurt oder Komplettgurt (siehe Empfehlungsliste) verwenden bis ihre Stützmuskulatur ausgeprägter ist.

    Es gibt so viele Sicherungsgeräte. Welches ist das Beste?

    Kaum etwas wird im Klettersport so kontrovers diskutiert, wie die Sicherungsgeräte. Das verunsichert vor allem die Anfänger unter uns. Fakt ist aber, dass sowohl das DAV Sicherheitsteam wie auch das Sicherheitsteam des KLEVER Verbandes von der Benutzung einiger Sicherungsmethoden im Bereich des Sportkletterns abraten. Dazu gehören das Sichern über HMS, Tube und Achter.

    Grundsätzlich gilt, dass alle auf dem deutschen Markt erhältlichen Geräte sicher sind, solange sie vom Sichernden beherrscht und korrekt benutzt werden, das Gewichtsverhältnis zwischen Sicherer und Kletterer passt und der Sichernde immer aufmerksam ist. Aber gerade der letzte Punkt leidet offenkundig in immer voller werdenden Hallen und Klettergärten. Und genau dann zahlt sich der Vorteil eines Autotubers oder Halbautomaten aus. Diese Geräte haben eine eingebaute Blockierfunktion, die beim Sturz des Kletterers unterstützend eingreift. Das ersetzt natürlich nicht die Pflicht des Sichernden, immer aufmerksam zu sein und die richtige Sicherungsposition einzunehmen, doch es ist eben ein kleiner Vorteil, der im Zweifel Leben retten kann.

    Idealerweise hast du im Grundkurs die Möglichkeit, verschiedene Geräte unter Anleitung zu benutzen und ausgiebig zu testen. Anschließend kannst du dir deinen Favoriten auswählen.

    Für mich persönlich ist der Mega Jul das Mittel der Wahl. Er ist nicht teuer, nicht schwer, auch in Mehrseillängentouren verwendbar und mit etwas Eingewöhnung leicht zu bedienen. Die einfachere Variante für das Sportklettern ist der Jul². Wichtig bei beiden ist der passende Karabiner, deshalb gleich das Set in der Empfehlungsliste.

    Aber auch das GriGri2 wird von mir und vor allem meinen Partnern gerne benutzt. Viele, die ich kenne, schwören auf den Eddy. Doch das sind nur Beispiele. Wichtig ist, dass du gut mit dem Gerät umzugehen lernst und dich damit wohl fühlst, damit dir die korrekte Bedienung in Fleisch und Blut über geht.

    Zusätzliche Ausrüstung für das Klettern am Felsen

    Wenn du draußen am Fels klettern gehst, solltest du dir außerdem einen Helm kaufen. Dieser bietet dir gleich mehrere Vorteile:

    • Kleine Steine, tun dir nicht weh, wenn sie auf deinen Kopf fallen
    • Größere Steine tun zwar schon etwas weh, aber sie durchschlagen dir nicht gleich den Schädel
    • Wenn du beim Klettern zu sehr auf deine Füße achtest und dir den Kopf am nächsten Vorsprung stößt, ist es nicht so schlimm
    • Dein Kopf hat neben dem Schutz vor Steinen auch einen Schutz vor der Sonne

    Man sieht an den Felsen viele Kletterer ohne Helm. Viele sind sich zu cool für einen Helm oder sehen schlichtweg die Gefahr nicht. Natürlich kann man Jahre lang klettern, ohne dass man einen einzigen Stein abbekommt. Aber schnallst du dich auch beim Autofahren nicht an, weil du bisher keinen Unfall hattest?

    Kleiner Fakt am Rande: Eric hat in Arco einmal unter einer Mehrseillängenroute seine Schuhe angezogen und einen fetten Stein von oben abbekommen – wo auch immer der herkam. Sein Helm war danach gerissen. Sein Kopf wäre das ohne auch.

    Chalk für Anfänger – Ja oder Nein?

    Das ist Geschmackssache. Viele gute Kletterer nutzen es, um nicht von kleinen Griffen oder glatten Auflegern zu rutschen. Als Anfänger bekommt man zwar schnell schwitzige Hände, Chalk braucht man aber meiner Meinung nach noch nicht wirklich, weil die Griffe noch recht groß und gut zu fassen sind.

    Ich klettere schon seit vielen Jahren und brauche es nur selten. Meist ist es eher eine Übergangshandlung, wenn ich vor einer schwierigen Stelle pausiere. Klettere ich draußen, nehme ich es, je nach Gestein, oft gar nicht erst mit.

    Möchtest du dir aber Chalk kaufen und nutzen, so empfehle ich Chalkballs. Sie stauben weniger, was sich gerade in Kletterhallen bemerkbar macht. Mittlerweile ist loses Chalk in vielen Kletteranlangen sogar verboten.

    #Ausrüstungsliste-Klettern

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    Zuletzt aktualisiert am 7. Dezember 2023 um 15:31 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.

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    5 Gedanken zu „Was brauche ich zum Sportklettern in der Kletterhalle und am Fels? Eine Einführung für Kletteranfänger“

    1. Als Anfänger tun sich viele Leute schwer, wenn es um Bouldern geht. Für meine Halle möchte ich neues Zubehör fürs Bouldern kaufen. Dafür suche ich diese Woche einen spezifischen Anbieter, an den ich mich richten kann.

    2. Ich bin begeistert von dem Artikel über das Material für Anfänger beim Klettern. Er gibt einen guten Überblick über die wichtigsten Ausrüstungsgegenstände, die man zum Klettern braucht, und erklärt, worauf man beim Kauf achten sollte. Ich finde es hilfreich, dass er auch Tipps gibt, wie man Geld sparen kann, indem man sich zum Beispiel erstmal etwas ausleiht oder gebraucht kauft. Ich selbst habe vor kurzem mit dem Klettern angefangen und war anfangs etwas überfordert von der Vielfalt der Angebote. Ich habe mir dann einen Klettergurt von Petzl und ein Sicherungsgerät von Edelrid gekauft, die mir sehr gut passen und funktionieren.

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